Impressum

JPSCHOOR LLC

Jean Paul Schoor SR Sole MBR

7901 4th St N STE 300
St. Peterburg, FL 337022

email: [email protected]

Allgemeine Geschäftsbedingungen von hc&creative e.U., Johann-Strauss-Weg 13 A-8141 Premstätten
(nachfolgend „Anbieter“) für die Nutzung von launchpad.hcneuhold.com und von JPSCHOOR LLC als Betreiber von younique women

 

 

1.           Allgemeine Bestimmungen und Leistungsgegenstand

1.1        Der Anbieter stellt seinen Kund_Innen eine webbasierte Plattform (SaaS) einschließlich Wartung und Pflege nach Maßgabe dieser AGB zur Verfügung.

1.2        Es werden keine Verträge mit Verbrauchern / Privatpersonen geschlossen.

1.3        Von diesen Geschäftsbedingungen abweichende AGB, die durch die Kund_Innen verwendet werden, erkennt der Anbieter – vorbehaltlich einer ausdrücklichen Zustimmung – nicht an. Individuell vereinbarte Leistungen gehen den Regelungen dieser AGB vor.

 

2.           Vertragsgegenstand und Leistungen

2.1        Der Anbieter stellt Kund_Innen eine skalierbare und cloudbasierte Marketing-Plattform (nachfolgend „Plattform“) zur Verfügung, die speziell auf die Bedürfnisse von Frauen im Coaching-, Beratungs- und Dienstleistungsbereich zugeschnitten ist. Die intuitive gestaltete Plattform ermöglicht die Erstellung von Funnels, unterstützt E-Mail-Marketing, Lead-Management und Analytics. Mithilfe der Plattform können zudem Coaching-Programme (z.B. Online-Kurse, Masterminds, 1:1-Pakete) erstellt und gepflegt und Affiliate-Partnerschaften innerhalb der Plattform verwaltet werden (Tool-Empfehlungen, Eventpartner etc.). Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus den konkreten Vertragsunterlagen.

2.2        Vertragsgegenstand ist ausschließlich die Zurverfügungstellung der Plattform über das Internet zu diesem Zweck.

2.3        Der Anbieter beseitigt nach Maßgabe der technischen Möglichkeiten unverzüglich sämtliche Funktionsstörungen. Eine Funktionsstörung liegt vor, wenn die Plattform nicht für ihren vorgesehenen Zweck genutzt werden kann oder in sonstiger Weise nicht funktionsgerecht arbeitet, so dass die Nutzung der Plattform nicht oder nur eingeschränkt möglich ist.

2.4        Die Verfügbarkeit der Plattform beträgt 98,5 % im Jahresmittel einschließlich Wartungsarbeiten, jedoch darf die Verfügbarkeit nicht länger als zwei Kalendertage in Folge beeinträchtigt oder unterbrochen sein. Hiervon ausgenommen sind notwendige reguläre Wartungsarbeiten sowie diejenigen Zeiträume, in denen die Verfügbarkeit aufgrund von Ereignissen eingeschränkt wird, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (z.B. höhere Gewalt, Handlungen Dritter, technische Probleme oder Änderungen der Rechtslage).

 

3.           Registrierung und Vertragsschluss

3.1        Kund_Innen können einen Account auf der Plattform anlegen oder sich vom Anbieter registrieren lassen. Durch die Registrierung kommt ein Nutzungsvertrag zwischen dem Anbieter und den Kund_Innen zustande.

3.2        Die Registrierung ist ausschließlich volljährigen natürlichen oder juristischen Personen vorbehalten, die nicht als Verbraucher / Privatperson handeln. Verbraucher / Privatpersonen sind nicht zur Registrierung berechtigt. Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Unternehmenseigenschaft durch das Einfordern geeigneter Nachweise zu überprüfen.

 

4.           Nutzungsumfang

Der Anbieter räumt Kund_Innen das nicht ausschließliche und nicht übertragbare Recht ein, die Plattform während der Dauer des Vertrages bestimmungsgemäß zu nutzen. Kund_Innen sind nicht berechtigt, seinen Plattformzugang einem unberechtigten Dritten teilweise oder vollständig, entgeltlich oder unentgeltlich zur Nutzung zu überlassen. Mitarbeiter, Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen der Kund_Innen, die in dieser Funktion auf die Plattform zugreifen oder Dritte die dem Vertragszweck nach bestimmungsgemäß auf die Plattform zugreifen sollen, gelten nicht als unberechtigte Dritte. Eine Weitervermietung des Plattformzugangs ist Kund_Innen ausdrücklich untersagt.

 

5.           Einräumung von Speicherplatz und Backups

5.1        Der Anbieter überlässt Kund_Innen Speicherplatz auf einem Server zur Speicherung seiner Daten. Der maximale Speicherplatzumfang wird separat vereinbart.

5.2        Der Anbieter trägt dafür Sorge, dass die gespeicherten Daten über das Internet abrufbar sind. Er ist verpflichtet, geeignete Vorkehrungen gegen Datenverlust und zur Verhinderung unbefugten Zugriffs Dritter auf die Daten des Kund_Innen zu treffen. Zu diesem Zweck [A1] werden immer wieder Sicherheitschecks durchgeführt.

5.3        Kund_Innen bleiben in jedem Fall Alleinberechtigte an den Daten und können jederzeit die Herausgabe einzelner oder sämtlicher Daten verlangen. Dem Anbieter stehen hinsichtlich der Daten der Kund_Innen weder ein Zurückbehaltungsrecht noch ein gesetzliches Vermieterpfandrecht (§ 562 BGB) zu.

 

6.           Support

Anwendungsprobleme werden im Rahmen des Supports durch den Anbieter bearbeitet. Der Support ist grundsätzlich werktags von Montag bis Freitag 09:00 – 18:00 Uhr gewährleistet. Supportleistungen sind zum Zwecke der schnellstmöglichen Bearbeitung über die hierfür auf der Webseite des Anbieters vorgesehenen Kommunikationswege oder über das ggf. zur Verfügung stehende Ticket-System zu erfragen. Supportanfragen werden während der regulären Geschäftszeiten grundsätzlich chronologisch, nach der Reihenfolge ihres Eingangs beim Anbieter bearbeitet.

 

7.           Pflichten der Kund_Innen und Vertragsstrafe

7.1        Kund_Innen sind verpflichtet, die bei der Anmeldung angegebenen Daten stets aktuell zu halten und Verstöße gegen diese AGB und gegen geltendes Recht zu unterlassen. Insbesondere sindKund_Innen dazu verpflichtet, Zahlungsforderungen des Anbieters fristgerecht nachzukommen. Der Kund_Innen haben ferner dafür Sorge zu tragen, dass der eigene Account nur von ihnen selbst benutzt wird. Sie haben Zugangsdaten und die von ihr/ ihm hinterlegten Daten vertraulich zu behandeln und sicherzustellen, dass unberechtigte Dritte keinen Zugriff auf seine Daten haben. Verletzen Kund_Innen diese Pflicht schuldhaft, sind sie für hieraus entstehende Schäden selbst verantwortlich.

7.2        Kund_Innen sind ferner verpflichtet, die Plattform nur zu ihrem vorgesehenen Zweck zu verwenden und bei der Nutzung der Plattform sämtliche vertraglichen und gesetzlichen Vorschriften zu beachten. Jegliche, über den Zweck des Nutzungsverhältnisses hinausgehende Nutzung ist untersagt. Insbesondere ist es dem Nutzer untersagt

 

-      sich mehrfach unter verschiedenen Identitäten auf der Plattform zu registrieren;

-      falsche oder irreführende Behauptungen innerhalb der Plattform zu verbreiten;

-      die Plattform zu Werbezwecken oder sonstigen kommerziellen Zwecken zu nutzen; 

-      andere Nutzer zu bedrohen, zu beleidigen, zu belästigen oder deren Rechte in sonstiger Weise zu verletzen;

-      andere Nutzer auf eine andere Plattform abzuwerben oder einen entsprechenden Versuch zu unternehmen;

-      bei der Nutzung der Plattform gegen diese AGB oder geltendes Recht (z.B. Urheber- und Markenrecht) zu verstoßen;

-      Daten über die Plattform automatisiert abzugreifen (z.B. mit Crawlern)

-      Kettenbriefe oder Spam-Nachrichten zu versenden;

-      pornographische, rassistische, gewaltverherrlichende oder –verharmlosende, volksverhetzende, rechtsextremistische verfassungsfeindliche oder sonstige gegen geltendes Recht und die guten Sitten verstoßende Inhalte innerhalb der Plattform zu verbreiten.

 

7.3        Unbeschadet der Verpflichtung des Anbieters zur Datensicherung sind Kund_Innen selbst für die Eingabe, Pflege und Sicherung ihrer zur Nutzung der Plattform erforderlichen Daten und Informationen verantwortlich. Im Falle eines Datenverlustes innerhalb der Plattform, welchen der Anbieter zu vertreten hat, beschränkt sich die Haftung des Anbieters auf die Wiederherstellungs- und Rücksicherungskosten für diejenigen Daten, die auch im Falle einer ordnungsgemäß erfolgten Datensicherung durch Kund_Innen verloren gegangen wären. Unzureichende Datensicherung kann dazu führen, dass sich Kund_Innen ein Mitverschulden im Sinne des § 254 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) zurechnen lassen müssen. Die Vorschriften unter der Überschrift „Haftung und Freistellung“ bleiben vom vorliegenden Absatz unberührt.

7.4        Kund_Innen sind verpflichtet, ihre Daten und Informationen vor der Eingabe auf Viren oder sonstige schädliche Komponenten zu prüfen und hierzu dem Stand der Technik entsprechende Virenschutzprogramme einzusetzen.

7.5        Alle an Kund_Innen vor oder im Laufe des Vertragsverhältnisses überlassenen Angebote, Informationen, Preisaufstellungen, Tools, Kalkulationen u. ä. Unterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen ohne ausdrückliches Einverständnis des Anbieters nicht vervielfältigt oder Dritten mündlich oder schriftlich mitgeteilt oder in sonstiger Weise zugänglich gemacht werden. Die Vervielfältigung oder Weitergabe innerhalb des Unternehmens der Kund_Innen zum Zwecke der unternehmensinternen Verwaltung oder Verwertung werden von diesem Verbot nicht erfasst. 

7.6        Im Falle von Verstößen gegen diese Ziffer sind Kund_Innen verpflichtet, dem Anbieter eine angemessene Vertragsstrafe in Höhe von mindestens 2.500 EUR zu zahlen, deren Höhe vom Anbieter bestimmt und deren Billigkeit vom zuständigen Gericht überprüft werden kann.

[A2] 

8.           Vergütung

8.1        Kund_Innen verpflichten sich, dem Anbieter für die Überlassung der Software das vereinbarte Entgelt in den vereinbarten Intervallen [A3] entsprechend dem gebuchten Abonnement zu bezahlen. Die Preise werden den Kund_Innen vor Vertragsschluss mitgeteilt.

8.2        Mit Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements beginnt die vertraglich vereinbarte Erstlaufzeit gemäß dem jeweils gewählten Abo-Modell.

8.3        Einwendungen gegen die Abrechnung der vom Anbieter erbrachten Leistungen haben Kund_Innen innerhalb einer Frist von acht Wochen nach Zugang der Rechnung schriftlich bei der auf der Rechnung angegebenen Stelle zu erheben. Nach Ablauf der vorgenannten Frist gilt die Abrechnung als von den Kund_Innen genehmigt. Der Anbieter wird Kund_Innen mit Übersendung der Rechnung auf die Bedeutung ihres Verhaltens besonders hinweisen.

 

9.           Sperrung des Kund_Innen-Accounts

9.1        Der Anbieter ist zur Sperrung des Kund_Innen-Accounts berechtigt, wenn der Kund_Innen mit mindestens einer Zahlungsrate in Verzug gerät. Das gleiche gilt, wenn er mit mehreren Zahlungsraten teilweise in Verzug ist, die in Ihrer Summe einer ganzen Rate entsprechen.

9.2        Der Anbieter ist ferner zur sofortigen Sperrung des Kund_Innen-Accounts berechtigt, wenn der begründete Verdacht besteht, dass die gespeicherten Daten gegen geltendes Recht oder gegen diese AGB verstoßen oder dass Kund_Innen die Plattform in einer rechts- oder vertragswidrigen Weise nutzt. Ein begründeter Verdacht für eine Rechtswidrigkeit und/oder eine Rechtsverletzung liegt insbesondere dann vor, wenn Gerichte, Behörden und/oder sonstige Dritte den Anbieter über einen solchen Verdacht in Kenntnis setzen. Der Anbieter hat Kund_Innen über die Sperre und den Grund hierfür unverzüglich zu informieren. Die Sperrung wird aufgehoben, sobald der Verdacht entkräftet ist.

9.3        Sperrungen lassen die Vertragslaufzeit unberührt und entbinden Kund_Innen nicht von ihrer Zahlungspflicht.

10.        Unzulässige Inhalte

10.1     Auf der Plattform dürfen keine Inhalte gespeichert werden, die beleidigend, extremistisch, gewaltverherrlichend oder -verharmlosend, volksverhetzend, rechtsextremistisch, diskriminierend, verfassungsfeindlich, jugendgefährdend oder pornografisch sind, die gegen die Rechte Dritter (z.B. Marken- und Urheberrecht) oder sonstiges geltendes Recht oder die guten Sitten (insbesondere Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht) verstoßen oder Schadcode bzw. Schadsoftware enthalten. Sofern der Anbieter Kenntnis darüber erlangt, dass im Rahmen der Plattform unzulässige Inhalte im Sinne dieses Absatzes auf dem bereitgestellten Speicherplatz hinterlegt sein könnten, wird er wie folgt vorgehen:

·      Der Anbieter wird die betreffenden Inhalte unverzüglich kursorisch prüfen. Sollte die kursorische Prüfung ergeben, dass ein unzulässiger Inhalt nicht ausgeschlossen werden kann, kann der Anbieter diesen nach eigenem Ermessen vorläufig sperren oder andere, der Gefährdungslage angemessene Maßnahmen bis hin zur Löschung des Inhalts treffen. Der Anbieter wird Kund_Innen zur Stellungnahme auffordern und ihm hierfür eine angemessene Frist einräumen.

·      Sobald die Stellungnahme der Kund_Innen vorliegt oder wenn Kund_Innen innerhalb der eingeräumten Frist keine Stellungnahme abgegeben hat, wird der Anbieter eine endgültige Entscheidung darüber treffen, wie mit dem betroffenen Inhalt umzugehen ist. Hierbei kommen insbesondere folgende Maßnahmen in Betracht: Verwarnung; unbefristete Sperrung oder endgültige Löschung des Inhalts; vorübergehende Sperrung der Kund_Innen (alternativ kann auch eine teilweise Sperrung erfolgen); ordentliche oder außerordentliche Kündigung des Vertrags; Strafanzeige oder Anzeige beim Ordnungsamt (sofern eine Straftat im Raum steht, die eine Gefahr für Leib, Leben oder Sicherheit einer Person darstellen kann, ist der Anbieter gesetzlich verpflichtet, diese zu melden).

·      Der Anbieter wird die jeweilige Maßnahme erst nach einer gründlichen und objektiven Abwägung vornehmen und hierbei insbesondere die Schwere des Verstoßes, die Anzahl der Gesamtverstöße, potenzielle Auswirkungen auf die vom Anbieter bereitgestellten Dienste, dessen Kund_Innen und sonstige Dritte, das Gesamtverhalten (z.B. Einsichtsfähigkeit hinsichtlich des Verstoßes), das Verschulden (Vorsatz, Fahrlässigkeit), die Motive des Verstoßes (soweit erkennbar) und die Einlassung der Kund_Innen (sofern vorhanden) berücksichtigen.

·      Der Anbieter wird Kund_Innen über die Bewertung, deren Ergebnis und die beschlossenen Maßnahmen informieren, soweit dem keine rechtlichen Gründe entgegenstehen.

·      Der Anbieter wird die gespeicherten Inhalte nicht proaktiv prüfen und – vorbehaltlich abweichender Angaben – auch keine automatisierten Prüfungen der abgelegten Inhalte vornehmen. Er wird jedoch tätig, sobald er selbst derartige Inhalte erkennt oder von Dritten über solche Inhalte in Kenntnis gesetzt wird. Sofern Kund_Innen Kenntnis von derartigen Inhalten erlangt, kann er sich selbstverständlich jederzeit an den Anbieter wenden; hierzu kann er die Kontaktdaten im Impressum verwenden.

 

11.        Laufzeit, Kündigung

11.1     Vorbehaltlich abweichender Bestimmungen hat der Vertrag eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten.

11.2     Die Kündigungsfrist bei einer Laufzeit von 12 Monaten beträgt 3 Monate. Bei Monats-Abonnements beträgt die Kündigungsfrist 10 Werktage vor Ablauf der Laufzeit. Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail, oder Nutzerkonto), sofern im konkreten Angebot nichts Abweichendes bestimmt ist.

11.3     Wird der Vertrag nicht fristgerecht zum Laufzeitende gekündigt, verlängert er sich automatisch um die jeweils zuvor vereinbarte Laufzeit. Das Recht zur außerordentlichen fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Zur fristlosen Kündigung ist der Anbieter insbesondere berechtigt, wenn der Kund_Innen fällige Zahlungen trotz Mahnung und Nachfristsetzung nicht leistet oder die wesentlichen vertraglichen Bestimmungen über die Nutzung der Plattform vorsätzlich oder fahrlässig verletzt.

11.4     Fällige und bezahlte Entgelte für nicht vollständig genutzte oder angefangene Buchungsperioden (z.B. aufgrund von Kündigungen) werden nicht erstattet bzw. werden weiterhin geschuldet; gesetzlich zwingende Rückerstattungsansprüche – insb. aufgrund von zwingender Haftung, Rücktritt, Anfechtung oder Mängelgewährleistung – bleiben unberührt.

 

12.        Herausgabe und Löschung der Daten nach Vertragsbeendigung oder Sperrung

12.1     Im Falle der Vertragsbeendigung wird der Anbieter die von Kund_Innen auf der Plattform hinterlegten Daten vier (4) Wochen nach Vertragsbeendigung unwiderruflich löschen, sofern vertraglich oder gesetzlich nichts anderes vorgeschrieben ist. Es obliegt den Kund_Innen, die Daten, die er in seinem Account gespeichert hat vor der Vertragsbeendigung anderweitig zu sichern. Im Falle einer außerordentlichen fristlosen Kündigung oder Sperrung, können Kund_Innen die Herausgabe ihrer Daten beim Anbieter beantragen. Der Anbieter wird die Daten herausgeben, sofern der Grund für die fristlose Kündigung oder die Sperrung der Herausgabe nicht entgegensteht (z.B. aufgrund des Verdachts auf Rechtswidrigkeit der abgelegten Daten). Über die Form, in der die Daten zur Verfügung gestellt werden, entscheidet der Anbieter in freiem Ermessen unter Berücksichtigung der Interessen der Kund_Innen (Zumutbarkeit).

 

13.        Mängelgewährleistung

13.1     Der Anbieter garantiert die Funktions- und die Betriebsbereitschaft der Plattform nach den Bestimmungen dieses Vertrages und im Übrigen nach den gesetzlichen Mängelgewährleistungsvorschriften.

 

14.        Haftung und Freistellung

14.1     Der Anbieter haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts Anderes geregelt ist oder aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz. Verletzt der Anbieter fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehender Ziffer unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Anbieter nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kund_Innen regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung des Anbieters ausgeschlossen.

14.2     Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Anbieters für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.

14.3     Kund_Innen stellen den Anbieter von jeglichen Ansprüchen Dritter – einschließlich der Kosten für die Rechtsverteidigung in ihrer gesetzlichen Höhe – frei, die gegen den Anbieter aufgrund von rechts- oder vertragswidrigen Handlungen des Kund_Innen geltend gemacht werden. Dies umfasst die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung (insb. Gerichts- und Anwaltskosten) in ihrer gesetzlichen Höhe. Satz 1 und 2 gelten nicht, wenn der Anbieter / Nutzer die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat. Unabhängig davon ist der Anbieter jedoch verpflichtet, den Anbieter über möglicherweise drohende Drittansprüche unverzüglich zu informieren.

 

15.        Datenschutz und Auftragsverarbeitung

15.1     Der Anbieter behandelt die von Kund_Innen zur Vertragserfüllung zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten im Einklang mit den gesetzlichen Datenschutzvorschriften. Sofern der Abschluss eines Vertrags über Auftragsverarbeitung erforderlich ist, verpflichten sich beide Vertragsparteien, einen solchen – vom Anbieter zu stellenden – Vertrag abzuschließen.

 

16.        Schlussbestimmungen

16.1     Auf die Verträge zwischen dem Anbieter und dem Nutzer findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung, soweit diese Rechtswahl nicht dazu führt, dass ein Verbraucher hierdurch zwingenden verbraucherschützenden Normen entzogen wird.

16.2     Sofern Kund_Innen Kaufmann sind oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland haben, vereinbaren die Parteien den Sitz des Anbieters als Gerichtstand für sämtliche Streitigkeiten, die aus dem vorliegenden Vertragsverhältnis resultieren. Satz 1 gilt nicht, wenn für die Streitigkeit ein ausschließlicher Gerichtsstand begründet wird.

16.3     Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z.B. Änderungen in der Rechtsprechung, Gesetzeslage, Marktgegebenheiten oder Unternehmensstrategie) und unter Einhaltung einer angemessenen Frist zu ändern. Bestandskunden werden hierüber spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten der Änderung per E-Mail benachrichtigt. Sofern der Bestandskunde nicht innerhalb der in der Änderungsmitteilung gesetzten Frist widerspricht, gilt seine Zustimmung zur Änderung als erteilt. Widerspricht er, treten die Änderungen nicht in Kraft; der Anbieter ist in diesem Fall berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung außerordentlich zu kündigen. In der Benachrichtigung wird auf die beabsichtigte Änderung dieser AGB auf die Frist und die Folgen des Widerspruchs oder seines Ausbleibens hingewiesen.

 

 

Stand: April 2026


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